Startup Mannheim in der „econo Mutmacher Ausgabe“

Christian Sommer und Julia Ulbrecht über die Mannheimer Gründungsszene in Zeiten von Corona

Gründungszentren werden oft mit Leuchttürmen verglichen. Es sind die Menschen, die ihre innovative Strahlkraft ausmachen: Start-ups treiben in Co-Working-Spaces und Büros ihre Projekte voran, in benachbarten Seminarräumen feilen Arbeitsgruppen an Geschäftsmodellen, coachen Experten junge Gründer in Design Thinking und Elevator-Pitches, klären Berater über Fördermöglichkeiten auf. Und in manchen Räumen werden mit Investoren und Business Angels die erste Finanzierungsrunden auf dem Weg zum Erfolg eingeläutet. […] Normalerweise. Denn im Moment sieht man allerorten: leere Flure, verwaiste Räume. Die Gründungszentren sind für den normalen Publikumsverkehr und für Gruppenveranstaltungen geschlossen. Der Lockdown verbindet alle Start-up-Schmieden.

Über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gründungszentren und die Start-up-Szene der Rhein-Neckar-Region hat econo in seiner aktuellen „Mutmacher Ausgabe“ mit u.a. Christian Sommer, Geschäftsführer von Startup Mannheim, und Julia Ulbrecht, Community Managerin Altes Volksbad und Projektmanagerin Kompetenzfeld Kultur- & Kreativwirtschaft, gesprochen.

Für viele Jungunternehmen begann mit Corona eine schwere Zeit, Kunden zogen sich zurück, Veranstaltungen wurden storniert, Märkte brachen ein. Allerdings gilt das nicht für alle Branchen gleichermaßen, wie Christian Sommer mit Blick auf die Mannheimer Gründungslandschaft feststellt: „Es gibt eine ganze Reihe von jungen Unternehmen, vor allem im MAFINEX, die noch keine Änderung bemerken, weil sie zusammen mit großen Unternehmen langfristige Applikationen entwickeln. Sie können mit ihrer Finanzierung über einen gewissen Zeitraum planen. In den nächsten Wochen wird sich aber auch das ändern. Ganz anders sieht die Situation im kreativwirtschaftlichen Umfeld des Musikparks oder im C-Hub aus, wo die Auswirkungen gerade im Veranstaltungssektor zum Teil dramatisch und nicht absehbar sind.““

Gerade in den ersten Tagen der Corona-Krise, in denen weder das Ausmaß noch die Auswirkungen absehbar waren, war insbesondere die Kommunikation und der Austausch mit der Gründungsszene besonders wichtig.

Julia Ulbrecht vom Alten Volksbad in Mannheim berichtet, dass es in einem weiteren Schritt unerlässlich war, Informationen zu sammeln:„Wir haben gleich am ersten Tag begonnen, auf unserer Startup-Mannheim-Website neben einem Apply for Help die neuesten und besten Links einzupflegen und up to date zu halten. Teilweise kommen nämlich die Anpassungen der Programme im Stundenrhythmus.“

Wir sind gespannt, wie sich unsere Arbeit und die unserer Gründer*innen in den kommenden Wochen und Monaten verändert, wie Post-Corona aussieht und sich das „New Normal“ gestaltet. Der ganze Beitrag ist bei econo zu lesen (Seiten 26-29): https://econo-magazin.de/project/ausgabe-02-20/

Alle Informationen für Gründer*innen zu Corona sind hier zu finden.




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