Du hast die Idee – Mannheim den Raum

Räume auf Zeit für Gründer, Kreative und Künstler

Mit STARTRAUM Mannheim – Räume auf Zeit für Gründer, Kreative & Künstler, wurde die erste Mannheimer Plattform für Leerstands- und Zwischennutzungsmanagement initiiert.

Die Plattform präsentiert Leerstände in Mannheim und will Hauseigentümer für Zwischennutzungen ihrer Immobilien gewinnen. „Damit wird erstmalig eine strukturierte Vermittlung von Immobilien für Gründer, Kreative oder Künstler angeboten, die Projekte auf Zeit in nicht genutzten Objekten umsetzen wollen“, sagt Kulturbürgermeister Michael Grötsch.

Zwischennutzungen sind zeitlich befristete Nutzungen einer Immobilie durch Gründer oder Akteure aus dem kreativen Umfeld, die mit meist einfachen Mitteln und geringem Investitionsvolumen umgesetzt werden können. Zwischennutzungen sind darüber hinaus ein wichtiges Instrument der Stadtentwicklung, um strukturschwache Viertel und wenig nutzungsgemischte Nachbarschaften zu dynamisieren. Vergleichbare Projekte in Bremen oder Frankfurt weisen eindeutig positive Effekte auf, da mit Zwischennutzungen meist eine gewisse Aufwertung der Immobilien und deren Umfeld einhergeht.

Achim Judt, Geschäftsführer der städtischen Entwicklungsgesellschaft MWSP, weiß um die schwierige Vermittlung von Leerständen im Sinne einer sinnvollen temporären Nutzung: „Ich bin mir sicher, dass wir mit der gemeinsamen Realisierung des Projektes einen ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung gegangen sind. STARTRAUM kann damit ein wichtiger Baustein für die Lokale Stadterneuerung (LOS) werden und einen Stadtteil durch unterschiedliche Projekte stärken, stabilisieren und qualitativ weiterentwickeln.“

Die Vermittlung von Leerständen erfolgt ausschließlich indirekt beziehungsweise moderiert. Über die passende Zwischennutzung für den jeweiligen Leerstand entscheidet eine Jury aus den unterstützenden Partnern des STARTRAUMS: der Fachbereich für Wirtschaftsund Strukturförderung der Stadt Mannheim, die städtische Entwicklungsgesellschaft MWSP, die Kulturelle Stadtentwicklung sowie die Creative Commission (beide Startup Mannheim), die Stabstelle Baukultur sowie das Kulturamt der Stadt Mannheim.

„Ich erhoffe mir durch STARTRAUM Mannheim eine noch effektivere, schnellere und passgenauere Vermittlung von Leerständen für kreative Zwischennutzungen“, sagt Dr. Matthias Rauch, der Leiter der Kulturellen Stadtentwicklung. „Mit Startraum haben wir zudem auch erstmals die Möglichkeit, Zwischennutzungen strategisch zu steuern und können nun auch darüber auf Stadtentwicklungsprozesse Einfluss nehmen“, so Rauch weiter.

Darüber hinaus werden sowohl Vermieter als auch Zwischennutzer während des gesamten Prozesses von festen Ansprechpartnern betreut. „Vertrauen ist der zentrale Aspekt beim Thema Zwischennutzungen und wir stellen durch eine Prozessbegleitung beider Parteien – Vermieter als auch Zwischennutzer – sicher, dass dieser Prozess für beide Seiten positiv gestaltet wird“, sagt Wulf Kramer, einer der Initiatoren des Projektes, die auch die operative Abwicklung der Vermittlung und Beratung übernehmen werden. Vermieter, die an Zwischennutzungen ihrer Objekte Interesse haben, sind herzlich eingeladen, mit STARTRAUM Kontakt aufzunehmen. Leerstände können jederzeit unter http://www.startraum-mannheim.de gemeldet und eingesehen werden. Auch über die Facebookseite werden aktuelle Informationen und Leerstände an die Interessenten kommuniziert: https://www.facebook.com/STARTRAUM.Mannheim

 




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