Mannheim meets Tel Aviv

- Mannheimer Unternehmen auf Inspirationssuche

Tel Aviv gilt weltweit als pulsierende Startup-City. Mehr noch: Sie zählt sogar als wichtigste Stadt für Unternehmensgründungen. In der Quadratestadt sorgt STARTUP MANNHEIM für den richtigen Pulsschlag im Bereich Unternehmensgründung und pflegt schon lange den Austausch mit Tel Aviv. Erst Ende September machte sich wieder eine Delegation aus Mannheimer Unternehmen und dem Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch auf nach Israel, um sich den ein oder anderen Kniff im Startup-Bereich „abzugucken“ und mögliche Schnittstellen auszuloten.

„Die Kooperation mit dem Startup-Ökosystem in Tel Aviv und dem dortigen Innovationspotenzial ist für uns bedeutend. Für viele Herausforderungen sind dort bereits Lösungen gefunden und wir versuchen über die Kooperationsanbahnung zwischen israelischen Startups und deutschem Mittelstand Geschäftsmodelle in Mannheim zu gestalten, die in Firmengründungen vor Ort münden. Dies ist uns bereits gelungen“, so Christian Sommer, der STARTUP MANNHEIM-Geschäftsführer. Daher sei es der logische nächste Schritt gewesen, mit Vertretern des Mannheimer Mittelstands nach Tel Aviv zu reisen, um Inspiration für mögliche Pilotprojekte in Mannheim zu bekommen.

Mit dabei waren Vertreter von BMW, MVV, Engelhorn, Fraunhofer, Go7, m:con, Haas New Media und Goodbrands. Sie bekamen einen Tag lang die Möglichkeit, sieben Startups zu treffen. Dabei reichte die Bandbreite von Transportmanagement über Veranstaltungstool bis hin zu künstlicher Intelligenz für die Solarenergie-Erzeugung.

Wie erwähnt, steht STARTUP MANNHEIM schon seit längerem in Kontakt mit Tel Aviv. Die Kooperation startete 2017. Ein Büro mitten im Gründungs-Hot-Spot der Stadt und dem Vermittler vor Ort, Jonathan Glick, sorgt seitdem für einen regen Austausch der beiden Szenen. „Es gibt ein hohes Kooperationspotenzial auf beiden Seiten“, so Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch, der den ganzen Tag zusammen mit den Mannheimer Unternehmern in Tel Aviv unterwegs war. „Ziel unserer Reise war, die örtliche Wirtschaft mit der israelischen Startup-Szene zu vernetzen und die Partnerschaft weiter zu stärken.“ Auch STARTUP MANNHEIM erhofft sich von der Reise konkrete Projekte und im besten Falle Ansiedlungen in Mannheim. Und dass das keine Luftschlösser sind, zeigt ein Blick auf das aktuelle Geschehen: Beispielsweise entwickeln das israelische Startup-Unternehmen Servara Systems und die KMD Klinik Management Dienstleistungen GmbH, eine Tochter des Universitätsklinikums Mannheim, eine Software-Plattform für effizientes Servicemanagement in Krankenhäusern. „Die Ansiedlung von Servara in Mannheim ist für Herbst nächsten Jahres geplant“, kündigt Christian Sommer an.

Wie deutlich wird, ist Entfernung heute kein Ausschlusskriterium mehr für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Der Kurzbesuch in Tel Aviv hat sich gelohnt. Und bestimmt wird er den Gründungspulsschlag in Mannheim noch weiter erhöhen.




Neueste Beiträge


Mannheim meets Tel Aviv

Tel Aviv gilt weltweit als pulsierende Startup-City. Mehr noch: Sie zählt sogar als wichtigste Stadt für Unternehmensgründungen. In der Quadratestadt…