German Design Award 2018

Zweifache Auszeichnung für YUNO Design Mannheim

Die Produktdesignagentur YUNO Design aus Mannheim ist einer der Gold-Preisträger des German Design Awards 2018. Die Preisverleihung fand am 09. Februar im Rahmen der ambiente Eröffnung statt. Zusammen mit Intuity Media Lab und ComfyLight GmbH entwickelten Lena Billmeier und David Baur, die Geschäftsführer von YUNO, eine innovative Sicherheitslösung in Form einer LED-Lampe, die das Zuhause aktiv vor Einbruch schützt. Sie erlernt das individuelle Bewegungsverhalten der Bewohner und simuliert es bei Abwesenheit durch Licht. So wirkt das Zuhause bewohnt und ist weniger attraktiv für Einbrecher. Über ungebetene Gäste wird via Smartphone informiert. Die dreieckige Form der Birne sorgt für ein eigenständiges Design mit hohem Wiedererkennungswert. ComfyLight gewann den Gold Award in der Kategorie Human Machine Interface.

Comfylight App und Comfylight LED Lampe

Für YUNO gab es an diesem Tag nicht nur einen Preis. Die AWA Leuchtenserie von TEO (Timeless Everyday Objects) wurde mit der Winner Auszeichnung geehrt. Die Jury begründet Ihre Auszeichnung mit folgenden Worten: „Mit ihrem großen bauchigen Leuchtkörper aus Glas sorgt die AWA für ein schönes Stimmungslicht. Das schlichte Gestell bildet zur Leuchte einen spannenden Kontrast, wobei die Halterung beides harmonisch fließend miteinander verbindet“.

AWA Stehleuchte von TEO – Timeless Everyday Objects Credits: Foto TEO – Timless Everyday Objects

Seit mittlerweile fünf Jahren arbeiten Billmeier und Baur zusammen. Büro und Modellwerkstatt in einem – im Jungbusch können sich die beiden Designer verwirklichen. Schon seit dem gemeinsamen Studium war es ihr Traum ein gemeinsames Büro zu gründen. „Was Design angeht, ticken wir beide sehr ähnlich. Wir haben die gleichen Ziele und möchten funktionelle und formal ansprechende Produkte gestalten, die einen Mehrwert für unsere Kunden bieten.“, erzählt Baur. Die letzten zwei Jahre wurde YUNO vom Förderprogramm KREATECH der Stadt Mannheim unterstützt. Der 25% Förderzuschuss ermöglichte Investitionen in technisches Equipment und den Ausbau der Büroräumlichkeiten und ebnete so die Basis für Wachstum.

(v.l.n.r. Markus Turber, Lena Billmeier, David Baur, Jens Franke, Simon Merath)

Foto: © Lea Maria Pomocnik




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